Auf einen Blick
Datum: 10. 06. 2026Alarmzeit: 23:31 Uhr
Alarmierungsart: Digitaler Meldeempfänger, Sirene
Einsatzstichwort: B 3 – Brand groß
Einsatzort: Ostharingen, L500
Feuerwehr Othfresen: 51 Einsatzkräfte mit ELW 1 , HLF 20 , LF 10 , GW-L1 , MTW , Funk- und Lageraum , Bereitschaft in der Feuerwache
Davon 46 Einsatzkräfte am Einsatzort und 5 in Bereitschaft
Weitere eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Liebenburg : LF 20, GW-TH
Feuerwehr Dörnten : ELW 1, LF 8/6, GW-L 1
Feuerwehr Döhren : LF Kat-S, TSF-W, MTW
Feuerwehr Klein Mahner : TSF
Feuerwehr Neuenkirchen : TSF-W
Feuerwehr Ostharingen : TSF, FüKw
Feuerwehr Upen : TLF 16/25, MTW
Gemeindebrandmeister Liebenburg
Feuerwehr Langelsheim : ELW 1, LF 20, LF 10, TLK 23/12, TLF 8/24, MTW
Feuerwehr Bredelem : MLF, MTW
Feuerwehr Lautenthal : TLF 2000
Feuerwehr Wolfshagen : TLF 3000
Feuerwehr Lutter : HLF 10, TLF 16/25, LF Kat-S
Feuerwehr Neuwallmoden : MLF
Kreisbrandmeister : KdoW
FTZ Goslar : ELW 2, AB-Wasser, GW-L 2
Rettungsdienst Goslar : RTW
Polizei Goslar : 2x Streifenwagen
Strassenmeisterei Goslar
Weitere Vermerke:
Einsatzbericht:
Einsatz-Nr. 17/2026Kurz nach halb zwölf in der Nacht wurde die Feuerwehr Othfresen gemeinsam mit den Zügen Ost (Döhren, Klein Mahner und Neuenkirchen) und West (Dörnten, Ostharingen und Upen) der Gemeindefeuerwehr Liebenburg, sowie der Ortsfeuerwehr Langelsheim zu einem Gebäudefeuer auf die L 500 zwischen Ostharingen und Ostlutter alarmiert. Schnell war klar, dass es sich um die ehemalige Gaststätte „Der Harhof“ handelte. Bereits mehrere Kilometer vor dem Brandobjekt konnten die Kräfte eine deutliche Flammen- und Rauchentwicklung sehen. Bei Ankunft der ersten Fahrzeuge stand das Gebäude bereits im Vollbrand.
Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten wurden unverzüglich weitere Fahrzeuge aus Liebenburg, Lautenthal, Wolfshagen im Harz, Lutter und Neuwallmoden nachalarmiert, um ausreichend Löschwasser vor Ort zu haben. Zusätzlich kam von der Feuerwehrtechnischen Zentrale aus Goslar der Abrollbehälter Wasser zum Einsatz.
Das Feuer wurde von zwei Seiten bekämpft und die Einsatzstelle in mehrere Abschnitte geteilt. Die Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Langelsheim übernahmen den Abschnitt und die Brandbekämpfung hinter dem Gebäude. Die ebenfalls nachalarmierte Feuerwehr Bredelem baute eine Wasserentnahmestelle im eigenen Ort auf, um die Fahrzeuge mit Löschwasser zu befüllen, welche dieses im Pendelverkehr zur Einsatzstelle brachten. Im vorderen Abschnitt kamen die Feuerwehren der Gemeinde Liebenburg zum Einsatz. Dafür musste ebenfalls ein Ringverkehr mit mehreren wasserführenden Fahrzeugen aus zwei Entnahmestellen in Ostharingen eingerichtet werden. Als Wasserpuffer mit 10.000 Litern diente der Abrollbehälter Wasser der FTZ . Von diesem mussten noch etwa 500 Meter Schlauchleitung bis zum Brandobjekt gelegt werden.
Zur besseren Dokumentation kam der Einsatzleitwagen 2 der Kreisfeuerwehr mit der Informations- und Kommunikationseinheit an die Einsatzstelle. Die Liebenburger Drohne unterstützte die Einsatzleitung mit Bildern der Wärmebildkamera aus der Luft.
Aufgrund eines Teileinsturzes des Gebäudes und einer weiteren Einsturzgefahr konnte ein Löschangriff nur im Aussenbereich über mehrere handgeführte Strahlrohre und Wasserwerfer stattfinden.
Nachdem nach einigen Stunden das Feuer unter Kontrolle war, konnten die ersten Kräfte aus dem Einsatz entlassen werden. Als kaum noch offene Flammen zu sehen waren, wurde Schaum als Löschmittel eingesetzt um die vielen Glutnester zu ersticken.
Ab etwa 8 Uhr verließ ein Großteil der eingesetzten Feuerwehren nach und nach die Einsatzstelle. Nur die Feuerwehren Liebenburg, Othfresen und Upen blieben weiterhin vor Ort, um wiederaufflammende Stellen gezielt abzulöschen. Gegen Mittag unterstützte dabei ein Bagger mit dem Abriss des Gebäudes. Nachmittags wurden die Wehren durch Dörntener und Ostharinger Kameraden ausgetauscht.
Zu Spitzenzeiten waren etwa 200 Einsatzkräfte mit rund 40 Fahrzeugen an der Einsatzstelle. Die Versorgung während des kräftezehrenden Einsatzes übernahm die Versorgungsgruppe aus Othfresen mit kalten und warmen Getränken, Bockwurst, Mettbrötchen und weiteren Speisen.
Während des Einsatzes tauschten die Feuerwehren selbstständig ihr Personal durch, um jederzeit ausreichend frische Kräfte vor Ort zu haben. In den einzelnen Feuerwehrhäusern schlossen sich umfangreiche Reinigungsarbeiten zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft an. Für die Othfresener Kräfte waren sämtliche Arbeiten gegen 16 Uhr beendet.
Verletzt wurde bei dem Großeinsatz niemand.
































































