Auf einen Blick
Datum: 03. 06. 2026Alarmzeit: 16:37 Uhr
Alarmierungsart: Digitaler Meldeempfänger, Sirene
Einsatzstichwort: B 2 – Brand mittel
Einsatzort: Othfresen, Bossenbrink
Feuerwehr Othfresen: 29 Einsatzkräfte mit ELW 1 , HLF 20 , LF 10 , GW-L1 , MTW
Weitere eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Liebenburg : GW - TH mit 4 Einsatzkräften
Feuerwehr Dörnten : ELW 1, LF 8/6, GW - L 1 mit 18 Einsatzkräften
Feuerwehr Neuenkirchen : TSF - W mit 5 Einsatzkräften
Stellvertretender Gemeindebrandmeister Liebenburg
Weitere Vermerke:
Einsatzbericht:
Einsatz-Nr. 16/2026Zu einer unklaren Rauchentwicklung wurden die Feuerwehren Othfresen und Dörnten in den Bossenbrink alarmiert. Einsatzort war die evangelische Kirche.
Bei der ersten Lageerkundung durch den Einsatzleiter konnte eine starke Verrauchung im Bereich des Kirchturms festgestellt werden. Ein offenes Feuer war nicht zu sehen. Zwei Personen, die zu der Zeit mit Reperaturarbeiten beschäftigt waren, galten als vermisst. Umgehend gingen Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor. Das Feuer, ein Entstehungsbrand am Dachstuhl, konnte zügig lokalisiert und gelöscht werden. Eine Vermisster konnte mit einer Fluchthaube aus dem Kirchengewölbe gerettet werden. Die zweite Person befand sich verletzt auf Höhe der Uhr im inneren des Kirchturms. Dieser Bereich war nur über mehrere schmale Leitern erreichbar. Aufgrund der Position des Verletzten war eine Rettung nur mittels einer Schleifkorbtrage durch den engen Turm möglich. Deshalb wurde die Fachgruppe Absturzsicherung der Gemeindefeuerwehr Liebenburg alarmiert, die sich aus mehreren Feuerwehren zusammensetzt. Nach Sicherung der Kameraden und der Trage mit dem Patienten, konnte der Abstieg in mühsamer Teamarbeitet durchgeführt werden.
Zusätzlich wurde die Kirche mit Atemschutztrupps nach weiteren Personen abgesucht und im Außenbereich ein Löschangriff mit mehreren Rohren vorbereitet.
Die Einsatzstelle wurde in drei Abschnitte geteilt: Brandbekämpfung und Menschenrettung im Innenbereich, Absturzsicherung und Brandbekämpfung aussen. Die Einsatzstellendokumentation übernahmen die beiden Einsatzleitwagen aus Othfresen und Dörnten.
Zum Glück handelte es sich um eine Alarmübung, die vom stellvertretenden Ortsbrandmeister Björn Ehlers und dem Zugführer aus Othfresen Christof Pabel ausgearbeitet wurde. Nach gut einer Stunde waren alle Übungsziele erreicht und die beiden Verletzten gerettet, so dass nach einer kurzen Nachbesprechung vor Ort alle Feuerwehren in ihre Standorte einrücken könnten
Wir bedanken uns bei der evangelischen Kirche für die Mglichkeit in dem Gebäude unter realistischen Vorraussetzungen üben zu können und bei allen Kräften vor Ort für die gute Zusammenarbeit.





























