Brennt Linienbus

Auf einen Blick

Datum: 14. 09. 2021
Alarmzeit: 5:56 Uhr
Alarmierungsart: Digitaler Meldeempfänger, Sirene
Art: F02 – Feuer Mittel 
Einsatzort: L500, Heimerode
Feuerwehr Othfresen: 37 Einsatzkräfte mit ELW 1 , HLF 20 , LF 8 , GW-L1 , MTW , Bereitschaft in der Feuerwache 
Davon 27 Einsatzkräfte am Einsatzort und 10 in Bereitschaft
Weitere eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Dörnten : ELW 1, GW-L1 mit 13 Einsatzkräften
Gemeindebrandmeister Liebenburg : 2 Einsatzkräfte
Rettungsdienst Goslar : NEF, RTW, OrgL mit 5 Einsatzkräften
DRK Liebenburg : RTW mit 2 Einsatzkräften
DRK Döhren : Eine Einsatzkraft
DRK Dörnten : MTW mit 3 Einsatzkräften
Polizei Goslar : 2 Streifenwagen mit 4 Einsatzkräften
Strassenmeisterei Goslar : Eine Einsatzkraft
Abschleppunternehmen : 2 Einsatzkräfte
Weitere Vermerke:  

Einsatzbericht:

Einsatz-Nr. 14/2021

Am frühen Morgen ertönten die Sirenen und Meldeempfänger für die Feuerwehren Othfresen und Dörnten. Gemeldet war ein brennender Bus auf der L500 in Höhe Heimerode.

Als der Einsatzleitwagen aus Othfresen am Einsatzort ankam, schlugen die Flammen bereits aus dem Heck des Fahrzeuges. Alle Insassen hatten den Bus verlassen.

Die Brandbekämpfung wurde unter Atemschutz von der Besatzung des Hilfeleistungslöschfahrzeuges durchgeführt. Die Wasserversorgung wurde durch einen Hydranten auf dem Gelände des Altenheimes, vom Löschgruppenfahrzeug sichergestellt. Die Feuerwehr Dörnten unterstützte bei den Arbeiten und sperrte die Landstraße aus Richtung Othfresen ab.

Die 10 Insassen wurden durch den Notarzt und den organisatorischen Leiter Rettungsdienst gesichtet und im Cafe des Altenheims Glockenwinkel betreut. Aufgrund der Anzahl der betroffenen Personen, wurden zusätzliche Einheiten des Deutschen Roten Kreuzes alarmiert. Ein Patient kam in das Goslarer Krankenhaus, die weiteren Personen wurden am Einsatzort versorgt und konnten mit einem, zwischenzeitlich organisierten, Ersatzbus ihre Fahrt fortsetzen.

Nachdem das Feuer mittels Schaummittel endgültig gelöscht war, konnten die Dörntener Kameraden entlassen werden und wieder einrücken. Der Bus wurde mehrfach mit der Wärmebildkamera auf eventuelle Glutnester kontrolliert, auslaufende Betriebsstoffe abgestreut und die Fahrbahn gereinigt.

Das nicht mehr fahrbreite Fahrzeug wurde durch ein Bergungsunternehmen abgeschleppt. Die Einsatzstelle ist der Straßenmeisterei übergeben wurden und eine Spezialfirma kümmerte sich um die Reinigung der Straße.

Für die gesamte Einsatzdauer war die L500 zwischen Othfresen und Liebenburg gesperrt. Nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft war der Einsatz gegen 9 Uhr beendet

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