Garagenbrand entpuppt sich als Alarmübung

Auf einen Blick

Datum: 14. 01. 2014
Alarmzeit: 10:09 Uhr
Alarmierungsart:
Art:
Einsatzort:
Feuerwehr Othfresen: Einsatzkräfte mit
Weitere Vermerke:  

Einsatzbericht:

Einsatz-Nr. Um 18:55 Uhr ertönte der Alarm per Sirene über den Dächern von Othfresen. Die Meldung „Rauchentwicklung aus einer Garage in der Kattenkuhle“ ließ nichts Gutes erahnen. Glücklicherweise handelte es sich jedoch nur um eine durch Ortsbrandmeister Andreas Wüstefeld und den Ausbildungsbeauftragen Dennis Dorn geplante Alarmübung.

Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Othfresen zur Einsatzstelle aus. Vor Ort wurde der Gruppenführer des Tanklöschfahrzeuges sogleich vom Hauseigentümer in Empfang genommen. Er hatte eine starke Rauchentwicklung aus seiner Garage, in der auch eine Werkstatt  und Lagerräume untergebracht sind, festgestellt. Möglicherweise seien Schleifarbeiten vom Nachmittag die Ursache.

Unmittelbar nach Eintreffen des Löschgruppenfahrzeugs wurde ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in die Garage geschickt. Weitere Trupps rüsteten sich aus und ein Sicherheitstrupp ging in Bereitschaft. Durch den ersten Angriffstrupp wurde kurz darauf der im Vollbrand stehende Werkstattbereich gemeldet.

Unterdessen wurde im Außenbereich eine Wasserversorgung von einem Hydranten an der Hauptstraße aufgebaut.

Während der Löscharbeiten kam es im Innern des Gebäudes zu einer heftigen Explosion (dargestellt durch Feuerwerkskörper) einer in der Werkstatt gelagerten Gasflasche. Der im Einsatz befindliche Angriffstrupp wurde verletzt und der Truppführer unter einem umstürzendem Lagerregal eingeklemmt. Der bereitstehende Sicherheitstrupp ging sofort zur Rettung vor und stellte bei dem Verunglückten zunächst die Atemluftversorgung mit Hilfe der Sicherheitstrupptasche sicher, da durch das umstürzende Regal das Flaschenventil undicht war und Atemluft ausströmte. Anschließend wurde die Befreiung und die Rettung auf einem Tragetuch vorbereitet und mit Unterstützung weiterer Trupps durchgeführt.

Nachdem bereits in den letzten beiden Jahren jeweils ein Atemschutznotfalltraining in die Ausbildung integriert war, bildete nun auch die Bewältigung eines Atemschutznotfalls mit Hilfe der Sicherheitstrupptasche den Schwerpunkt dieser Übung. Insbesondere kommt es dabei auf koordiniertes, aber dabei schnellstmögliches Vorgehen zur Rettung und die sichere Beherrschung der Ausrüstung an. Diese Ziele konnten im Übungsverlauf weitgehend erreicht werden.

Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr Othfresen an der Übung beteiligt. Es kamen 4 Trupps unter Atemschutz zum Einsatz. Nach einer knappen Stunde konnte Übungsende verkündet werden.

Ein besonderer Dank gilt dem Hauseigentümer Lothar Dorn für die Möglichkeit, in seinem Gebäude zu üben.

Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Othfresen: 25 Einsatzkräfte mit TLF 8/18, LF 8, ELW 1

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